Hochgeschwindigkeitsstrecke durch die Schwäbische Alb


Land / Region Deutschland
Industrie Infrastruktur

KUNDE:

Die Rhomberg Bahntechnik GmbH ist Teil der ebenfalls in Österreich angesiedelten Rhomberg Sersa Rail Group und bietet als Komplettanbieter ein nahezu lückenloses Leistungsspektrum in den Bereichen Bahnbau, Ausrüstung und Service an.

Swietelsky AG macht 70 Jahren kontinuierliche Erfahrung im Gleisbau zu einem der führenden Bahnbauunternehmen Europas, das weltweit agiert.

PROJEKTINFORMATION:

Die österreichischen Bahnspezialisten Rhomberg Bahntechnik und Swietelsky AG (ARGE BSA) haben den Auftrag für den Gleisbau und der bahntechnischen Ausrüstung der Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm gewonnen. Bestandteil des etwa 250 Millionen Euro Auftrags sind der Bau von ca. 118 Kilometer Fester Fahrbahn, davon über 60 Kilometer Tunnel, 16 Weichen sowie die Errichtung von Telekommunikations- und Bahnstromanlagen. Das Bauvorhaben ist Teil des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm und wird die Fahrzeit im Fernverkehr von Ulm nach Stuttgart von bisher 54 Minuten auf 28 Minuten beinah halbieren. Die Hochgeschwindigkeitszüge werden eine Fahrgeschwindigkeit von bis zu 250 km/h erreichen.

WICHTIGE FAKTEN UND ZAHLEN:

- 118 Kilometer Feste Fahrbahn

- 9 Tunnel

- 40 Eisenbahn- und Straßenüberführungen

- 250 Millionen Euro Bauvolumen

HERAUSFORDERUNGEN:

thinkproject unterstützt die ARGE neben dem Dokumenten-, Foto-, Mängelmanagement insbesondere mit einem Planfreigabe bzw. -prüflauf. Der Bauherr Deutsche Bahn hat allerdings EPLASS zur Planprüfung als internes Common Data Environment-System im Einsatz. Dies bedeutete anfangs für das Projektteam, dass alle Pläne nach einer Plausibilitätsprüfung nach EPLASS händisch übertragen werden müssen. Ziel war es, diese beiden Systeme zu verbinden, um den komplizierten und arbeitsintensiven Planaustausch zu vereinfachen und somit zu beschleunigen.

LÖSUNGEN:

thinkproject begegnet der digitalen Transformation mit offenen Standards und Konnektivität zu anderen Systemen. Der sogenannte Business Connector ermöglicht die Ausweitung von Prüfprozessen über das Internet und die Integration zu diversen Systemen. Durch die Verwendung der offenen thinkproject-Technologie konnte eine Schnittstelle zu EPLASS (Bauherrensystem) geschaffen werden. Der Connector umfasst eine bidirektionale Kommunikation. Das bedeutet, dass eine Datenübertragung in beide Richtungen stattfindet. Alle Pläne, die einen gewissen Prozessschritt erreicht haben, werden automatisiert an EPLASS gesendet. Hat der Plan eine Statusreife (freigegeben, abgelehnt) erlangt, wird er an thinkproject zurückgesendet. Der Prüfprozess passiert somit fließend und ohne zusätzlichen Aufwand.

RESULTAT:

Neben einer enormen Zeit- und Geldersparnis sorgt diese Form von Zusammenarbeit für hohe Nutzerakzeptanz. Auf diese Weise arbeiten die Anwender in der für sie gewohnten Umgebung, sodass keine große Eingewöhnung stattfinden muss.

Zudem können die Kommunikation und Dokumentation der jeweiligen Partner aufgrund umfassender Monitoring-Funktionen stets im Auge behalten werden. Das sichert einen reibungslosen Betrieb zwischen dem Bauherren und der Arbeitsgemeinschaft.

KUNDENZITAT:

„In Großprojekten ist die digitale Zusammenarbeit von AG und AN und damit verbunden die Verbindung unterschiedlicher Systemwelten für einen gemeinsamen und erfolgreichen Projektablauf essenziell.“

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